Termine und Veranstaltungen
Öffentliches HEARING „Einwanderungsland Schleswig-Holstein“ am 14.3.2012
Kiel, 22. Februar 2012
Zahlreiche Organisationen laden am 14. März 2012 zur Diskussion über die Zukunft der Flüchtlings-, Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein ins Kieler Landeshaus ein.
ExpertInnen aus Migrationsfachdiensten und der Integrationsförderung in Schleswig-Holstein werden die aktuelle Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen sowie die wichtigsten Handlungsbedarfe auf Landesebene darstellen. VertreterInnen der zuständigen Landesverwaltungen sowie der Parteien werden Rede und Antwort stehen. Das Hearing ist öffentlich und alle sind eingeladen, auch ihrerseits Vorschläge für die Zukunft des Einwanderungslandes Schleswig-Holstein einzubringen.
14. März 2012, 10 bis 17°° Uhr im Landeshaus in Kiel, Düsternbrookerweg 70
Die Veranstaltung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Programm und Anmeldeformular (Anmeldeschluss: 10. März) finden Sie
hier.
Dokumentation der Veranstaltung "Perspektiven einer wirklichen Bleiberechtsregelung" erschienen
Kiel, 16. Januar 2012
Die Dokumentation der Veranstaltung "Perspektiven einer wirklichen Bleiberechtsregelung" vom 3. November 2011 ist fertiggestellt. Neben Stellungnahmen von Sachverständigen aus NGOs und Verwaltung dokumentiert sie die Podiumsdiskussion mit Mitgliedern aller Landtagsfraktionen.
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Auftaktveranstaltung „Handwerk ist interkulturell“ und Verleihung der Unterzeichnerurkunden der Charta der Vielfalt am 14.9.2011 in Lübeck
„Wir fördern Vielfalt – Schleswig-Holsteiner Unternehmen unterzeichnen die Charta der Vielfalt“ unter diesem Motto überreichte Sven Schindler, der Senator für Wirtschaft und Soziales der Hansestadt Lübeck, die Unterzeichnerurkunden der „Charta der Vielfalt“ an fünf Lübecker Betriebe und Vereine.
Den Rahmen dafür bot am 14. September 2011 eine gemeinsame Veranstaltung der Projekte „Handwerk ist interkulturell“ der Handwerkskammer Lübeck und „Interkulturelle Öffnung“ des Diakonischen Werkes Hamburg West/ Südholstein. Beide Projekte sind Partner im Netzwerk „Land in Sicht – Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein“.
Die Handwerkskammer gab bei der Veranstaltung dem neuen Projekt „Handwerk ist interkulturell“ den offiziellen Startschuss. „Das Projekt wird mit den anderen Partnern aus dem Netzwerk einen Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels leisten“, so Christian Maack, Geschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck. Ziel des gesamten Netzwerkes sei es, mit Hilfe von Einzelberatungen, Schulungen, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit in Schleswig-Holstein ein Klima zu schaffen, das die Integration auch von Flüchtlingen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus unterstützt. „Angesichts des bereits vorhandenen Fachkräftemangels und fehlenden Auszubildenden in Betrieben müsse auch diese Zielgruppe mit einbezogen werden“ sagte Heidi Näpflein als zuständige Projektleiterin.
Eine gelungene Integration kann nur erreicht werden, wenn die „Aufnahmegesellschaft“, vor allem alle relevanten Arbeitsmarktakteure dazu beiträgt. Erfreulich ist deshalb, dass das Projekt „Interkulturelle Öffnung“ fünf Lübecker Betriebe als neue Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“ gewinnen konnte, die im Rahmen der Veranstaltung in der Handwerkskammer gewürdigt wurden. Die „Charta der Vielfalt“ beinhaltet ein Bekenntnis zu mehr Vielfalt im Betrieb und will den Blick u.a. auf die Potenziale von Migrantinnen und Migranten lenken. Die Charta wurde bundesweit bisher von über 1000 Unternehmen unterzeichnet.
Sven Schindler, Senator für Wirtschaft und Soziales der Hansestadt Lübeck, überreichte die Unterzeichner-Urkunden und betonte die Wichtigkeit der Erschließung der Potenziale von Migrantinnen und Migranten für die Wirtschaft. Folgende Lübecker Betriebe und Vereine unterzeichneten die „Charta der Vielfalt“: Haus der Kulturen e. V., die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, Fa. Junge. Die Bäckerei, Fa. Feinmechanik Wache und die Volksbank Lübeck. Alle bekannten sich mit ihrer Unterschrift zur Förderung von Vielfalt in ihren Unternehmen.
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In Schleswig-Holstein gehören auch der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Dräger, der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein, die Campbell’s Germany GmbH, der Elmshorner Einwandererbund, der Verkehrsverbund Hamburg-Holstein/ Pinneberger Verkehrsgesellschaft, der Paritätische Schleswig-Holstein und das Lübecker Traditionshaus Niederegger bereits zu den Unterzeichnern der Charta.
Das Projekt „Interkulturelle Öffnung“ steht interessierten Betrieben mit seinen Beratungs- und Schulungsangeboten zur Interkulturellen Öffnung und Interkulturellen Kompetenz weiterhin zur Verfügung.
Das Projekt „Handwerk ist interkulturell“ startete mit Themenprojekten, wie einer Fahrradwerkstatt „Hilfe zur Selbsthilfe“ und einem Gartenprojekt, in denen Flüchtlinge ihr vorhandenes Wissen und Können unter Anleitung von Meistern zeigen können. Da ihnen die in Deutschland erforderlichen Zeugnisse fehlen, ist dies ein Weg, der anschließend über Betriebs-Praktika zu Ausbildung und Arbeit führen soll.
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